1. FC Köln: Steffen Baumgart:: >> Ich trauere Anthony Modeste nicht nach | Sport

„Et kütt wie et kütt – schon gut“. Steffen Baumgart (50) trägt beim BILD-Rendezvous trotz Abstiegssorgen kölsche Gelassenheit als Devise über dem Trikot.

Teil 2 des großen Interviews mit dem FC-Trainer heute…

BİLD: Haben Ihnen die Doppelbelastung und der verrückte Zeitplan in der Conference League in den letzten drei Spielen das Genick gebrochen?

Baumgart: „Davon sind wir noch weit entfernt. Und ich möchte nie auf europäische Erfahrungen außerhalb von Nizza verzichten. Die letzten Ligaspiele waren nicht erfolgreich, ja, das muss ich sagen. Es war eine richtig gute Leistung gegen Leverkusen.“ Nein, eine sehr gute Leistung – aber wir verlieren trotzdem.“ Zur Hertha „Es war eine normale Leistung gegen uns, man muss nicht verlieren.

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BILD: Trotzdem: Endlich sahen Sie und das Team ganz gerade aus!

Baumgart: “Es ist einfach für mich. Wir hatten in den letzten anderthalb Jahren keinen einzigen Spieler mit Muskelproblemen. In Kombination mit der Größe unseres Kaders und so vielen fehlenden Spielern wird es irgendwann schwierig. Dann, in Am Ende waren die Ergebnisse nicht so toll, wie wir alle gehofft hatten. Es war viel. Aber wir haben auch viel gegeben. Dieses Quäntchen Glück war in den letzten sechs Monaten nicht immer bei uns.

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» Was von Männern erwartet wird, stört mich

BILD: Kann das Team nicht mehr als den aktuellen 13. Platz?

Baumgart: “Es stört mich, was von den Kindern erwartet wird. Ich bin mir sicher, dass wir nicht einmal schlechter gespielt haben als letztes Jahr. Wir sind dort Siebter geworden, was schön und gut war. Aber wir sind Siebter geworden, weil die anderen Mannschaften, von denen man erwarten würde, besser waren so schlecht. Im Moment erzielen wir keine Ergebnisse wie im letzten Jahr.

FC-Kader beim ersten Training in Austin

FC-Kader beim ersten Training in Austin

Foto: 1. FC Köln

BILD: Auch weil Leistungsträger fehlen?

Baumgart: “Es gibt Gründe. Aber es liegt nicht nur daran, dass wir Tony Modeste und Salih Özcan aufgegeben haben. Auch wenn es nicht jeder gerne hört: Wir haben eine Mannschaft, die noch nicht bereit ist, in drei Wettbewerben auf hohem Niveau zu spielen. Aber wir habe auch eine Mannschaft, die das Spiel nicht aufgibt, und diese Entwicklung ist wichtig.”

BİLD: Müssen Sie sich Sorgen machen? Konkret: Droht der Abstieg?

Baumgart: „Wenn wir zwischen den Spielen wieder richtig trainieren können und alle gesund sind, dann werden wir trotzdem bessere Ergebnisse erzielen. Wir befinden uns gerade im Abstiegskampf, das ist Fakt. Wenn du drei Punkte vom Abstiegsplatz entfernt bist, bist du es sollte nach unten schauen, nicht nach oben.”

BILD: Schätzen Sie die Leistung der Mannschaft in Köln nicht?

Baumgart: „Man vergisst leicht, woher er kommt. Wenn man sich die Geschichte der Kölner anschaut, sind 17 Punkte nach 15 Spielen normal. Aufgrund unserer bisherigen Leistungen und unserer Spielweise mögen manche Fans den jetzigen Stand als enttäuschend empfinden. Aber.“ Wenn wir uns ansehen, wie wir die Männer entwickelt haben und mit welchen Spielern wir im Vergleich zu anderen Teams an den Start gehen, sehen wir: Da kann ich leicht argumentieren, aber machen wir mal eine Umfrage: Ich denke, 110.000 von 120.000 Mitgliedern sind sehr zufrieden und zufrieden werden stolz sagen, dass sie Köln-Fans sind. Diejenigen, die anderer Meinung waren, beschwerten sich, dass irgendwann im September etwas schief gehen würde. Es stört mich sehr, aber es lässt sich nicht ändern.“

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Quelle: AP

17.11.2022

BİLD: Auch die Mannschaft von der Südtribüne wird mit ihren Niederlagen gefeiert…

Baumgart: „Jungs und Mädchen dort drüben sehen, wie das Team in jedem Spiel sein Leben gibt. Trotzdem wird sich niemand um das Ergebnis kümmern, niemand wird ein Auge zudrücken. Die Fans, die jeden Tag beim FC sind und die die Leidenschaft des Vereins mehr als alle anderen auf den Platz tragen, verstehen, dass es im Verein niemanden gibt, der das so stehen lässt.“

BİLD: Spüren Sie Druck auf sich?

Baumgart: “Nicht mehr als sonst. Ich spüre kein Schwert mehr an mir baumeln.”

»Ich bin nicht der Typ, der sich das wünscht

BİLD: Haben Sie Fehler gemacht?

Baumgart: „Ich bin nicht der Typ, der eine Aufstellung macht und dann sagt: ‚Das war falsch.‘ Ich bin immer zuversichtlich in das, was ich getan habe. Ich bin nicht der Typ, der wünscht, es wäre passiert. Ich werde versuchen, es das nächste Mal zu beheben. Ich lebe nicht in der Vergangenheit.“

BILD: Für die Zukunft: Braucht Köln Verstärkung?

Baumgart: „Wir sollten zumindest genau hinschauen, was gut und was schlecht ist. Das ist normal. Dass Flo Dietz verletzt ist, ist Fakt. Klar ist auch, dass wir die Tore nach vorne verbessern müssen, und damit meine ich nicht, dass wir müssen.“ jemand anderen zu bekommen. Natürlich sind wir an bestimmten Positionen interessiert.“

» Wir stehen für etwas, das Menschen attraktiv macht

BİLD: Gibt es Geld für Verstärkung?

Baumgart: „Es geht nicht nur ums Budget, es geht um die Notwendigkeit. Mit der Art und Weise, wie wir Fußball spielen und nach außen auftreten, wird es sicher nicht so schwer sein, mit diesem oder jenem Spieler zu sprechen. Wir setzen uns für etwas ein, das Sie attraktiv macht.”

BILD: Trauern Sie um Modeste?

Baumgart: „Nein, ich trauere nie um einen Schauspieler. Es ist nicht meine Aufgabe. All das Gerede mit ihm darüber, wie die Dinge besser laufen … niemand weiß es! Ich mag Tony immer noch.

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