3:2 gegen Halle – VfL Osnabrück gelingt Befreiungsschlag | NDR.de – Sport

Stand: 31.10.2022 20:54

Fußball-Drittligist VfL Osnabrück gelang im Kellerduell mit dem Halleschen FC die erhoffte Erlösung. Nach drei Pleiten in Folge gewannen die Niedersachsen am Montagabend 3:2 (1:2).

Ihren Erfolg erreichten die „Purple-Whites“ mit einer deutlichen Leistungssteigerung im zweiten Drittel. Zur Halbzeit lagen die Hausherren nach einer sehr durchwachsenen Leistung und Toren von Tom Zimmerschied (4.) und Niklas Kreuzer (24., Foulelfmeter) sowie einem zwischenzeitlichen Ausgleich durch Jannes Wulff (22.) noch mit 1:2 im Rückstand.

Nach dem Seitenwechsel sorgte ein Eigentor von Sören Reddemann (59.) und Erik Engelhardt (66.) für den entscheidenden Sieg, der Osnabrück auf den 14. Platz vorrücken ließ.

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Ein Kickertisch vor einem Fußballmotiv © Colourbox Foto: Taweesak Jarearnsin

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Der VfL kassierte ein frühes Gegentor

Der gesperrte VfL-Trainer Tobias Schweinsteiger, der am Vortag im Spiel in Elversberg die Rote Karte erhalten hatte, saß im Stadion an der Bremer Brücke mit 0:1 nur knapp auf der Tribüne. In der Osnabrücker Abwehr herrschte Chaos, als Nico Hug nach einer Flanke von Nico Hug den Ball vor den Füßen von Zimmerschied landete und er Torwart Daniel Adamczyk mit einem 16-Meter-Field-Goal besiegte.

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Von da an machten die Hausherren einen unruhigen Eindruck. Fußballerisch blieb bei ihnen fast alles in Scherben. Aber Loyalität konnte Niedersachsen nicht vorgeworfen werden.

Wulff traf im ersten Spiel der Startelf

Besonders Wulff legte bei seinem Debüt für „Lila-Weissen“ viel Leidenschaft auf die Waage und belohnte sich für eine starke Leistung mit einem platzierten Flachschuss zum 1:1. Die Feierlichkeiten für die Heimmannschaft waren nur von kurzer Dauer. Nur 60 Sekunden später setzte Omar Traoré im eigenen Strafraum gegen Hug einen hölzernen Zug, der den Halle-Spieler fallen ließ und einen Elfmeter ausführte.

Kreuzer verwandelte definitiv in eine weitere Gästeführung, die 45 Minuten später andauerte.

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Osnabrück scheint sich nach der Pause verändert zu haben

Osnabrück trainiert seinen Assistenten Tim Danneberg und
Danilo Fernando Evangelista de Souza vertritt Schweinsteiger an der Außenlinie, Ba-Muaka Simakala für den Pechvogel Felix Higl. Der 25-Jährige war ein erfrischendes Element für das in der ersten Halbzeit wenig bekannte Spiel der „Purple-Whites“. Der VfL bewegte sich nun deutlich druckvoller und schneller und drängte den HFC in die eigene Hälfte.

Und nun hatte der Gastgeber das berühmte Glück der Klugheit, als Halles Reddemann ein Mittelmanöver von Engelhardt ins eigene Netz machte. Die in der ersten Halbzeit noch so stille „Brücke“ wackelte nun, als die VfL-Fans schweigend gegen die Montagsspiele protestierten.

Engelhardts Tor dreht das Spiel

Der fleißige Engelhardt brachte die Osnabrücker Fans schließlich zur Begeisterung. Nachdem HFC-Schlussmann Daniel Mesenhöler eine Flanke sehr zentral geklärt hatte, war der 24-Jährige zur Stelle und brachte die Niedersachsen an diesem Abend erstmals in Führung.

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Die Niedersachsen waren dem Ausgleich dann mit 4:2 näher als die Gäste, so dass der Sieg nach ereignisreichen 90 Minuten hochverdient war.

14. Spieltag, 31. Oktober 2022, 19:00 Uhr

VfL Osnabrück

3

Hallescher FC

2

Türen:

  • eines:2

    Kreuzer (24., Foulelfmeter)

  • 2:2
    Reddemann (59., Eigentor)

VfL Osnabrück:
Adamczyk – OH Traoré, Beermann, Gyamfi, Kleinhansl – Chato – Wulff (70. Putaro), Tesche – Engelhardt (79. L. Kunze), Higl (46. Simakala), Niemann (63. Heider)

Hallescher FC:
Mesenhöler – Kreuzer, Reddemann, Vollert, Landgraf (84. Damer) – Casar – Steczyk (65. Se. Müller), Herzog (69. Meer), Zimmerschied (84. Löder), Hug (69. Fleiß) – Nietfeld

Zuschauer:
13262

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Dieses Thema im Programm:

NDR 2 Sport | 31.10.2022 | 23:03

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