Chaos auf Pressekonferenz nach DFB-Debakel – Flick bricht Antwort ab

20. November 2022, Katar, Shamal: Fu

Auf einer Pressekonferenz am Donnerstag erklärte Hansi Flick am Mittwoch gegen Japan die Pleite der deutschen Nationalmannschaft.Bild: dpa / Federico Gambarini

WM 2022

Laura Czypull

Sie hatten es sich zum Ziel gesetzt, das Eröffnungsevent der WM 2022 zu gewinnen. Allerdings verlor die deutsche Nationalmannschaft am Mittwoch mit 1:2 gegen die japanische Nationalmannschaft.

Kurz nach dem DFB-Debakel am Donnerstagvormittag fand eine Pressekonferenz statt. Bundestrainer Hansi Flick dürfte sich diesbezüglich geschlagen geben. Eine von Flicks Erklärungen lautete: “Wir konnten in der Verteidigung nicht die Kompaktheit aufbauen, die wir könnten.” Er war fest entschlossen, am Sonntag gegen Spanien zu gewinnen: “Wir haben kein Glück. Wir haben es gestern verpasst.”

Die Pressekonferenz wurde kurzfristig digital abgehalten. Doch genau diese Situation verursachte das Chaos.

Hansi Flick unterbricht mitten in der Antwort

Auf die erste Frage eines anwesenden Journalisten wirkte Hansi Flick genervt. Im Hintergrund war ein „Hallo“ zu hören. Keine zwei Minuten nach der Pressekonferenz waren die ersten verstörenden Geräusche zu hören. Nachdem Flick die Frage beantwortet hatte, erinnerte uns DFB-Sprecherin Franziska Wülle: „Wenn Sie überlegen, Ihre Mikrofone wegzulassen, haben wir hier keine Rückmeldung.“

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Auch die zweite Frage konnte Flick nicht ohne Hintergrundgeräusche beantworten. Er unterbricht und sieht den neben ihm sitzenden Sprecher nervös an. “Schauen Sie sich bitte Ihr Mikrofon an, es läuft hier zusammen und es ist uns sehr, sehr unangenehm.”Er sagt, er fühle sich sichtlich unwohl. Flick versucht seinen Satz zu vervollständigen und unterbricht ihn erneut.

Diesmal mit melodischem Ton, wie bei einem neu hochgefahrenen PC. Im Hintergrund Worte, möglicherweise von einem Journalisten: “Können Sie das ein bisschen kürzen?” Und: “Klimaanlage habe ich auch…”. Wülle mahnt noch einmal energisch: „Bitte schalten Sie die Mikrofone aus, danke!“

Flick seufzt genervt, und anstatt die Frage weiter zu beantworten, sagt er: „Okay, Frage beantwortet – hoffe ich.“ Nachfolgende Fragen konnte der Bundestrainer ungestört beantworten.

“Wir sind noch nicht an dem Punkt angelangt, an dem wir das System ändern müssen. Aber wir schauen, was gegen Spanien wichtig ist, was wir dort tun müssen.”

Bundestrainer Hansi Flick zur Frage des Systemwechsels

Doch gleich nach der letzten Frage eines Journalisten ist für einige Sekunden deutlich die Stimme einer spanisch sprechenden Frau zu hören. Flick lacht nur und sieht Wülle an. Er versucht es ein letztes Mal: ​​„Entschuldigung… danke.“ Flick beantwortete die Frage trotzdem.

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Der Bundestrainer hat bereits deutlich gemacht, dass er nach der Auftaktniederlage nicht am System zweifeln und am Sonntag (20.00 Uhr) gegen Spanien nicht auf ein 3-4-3 umstellen wird. „Wir sind noch nicht an einem Punkt angelangt, an dem wir das System ändern müssen. Aber wir schauen, was gegen Spanien wichtig ist, was wir dort machen müssen“, sagte Flick.

Das WM-Spiel zwischen der Schweiz und Kamerun am Donnerstagnachmittag endete mit 1:0 für die Schweiz. Das Team von Trainer Murat Yakin besiegte die Kameruner im Al-Janoub-Stadion in Al-Wakrah. Ironischerweise verzeichnete der Kameruner Breel Embolo den Auftaktsieg der Schweizer Nationalmannschaft.

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