Deutschlands Basketballer mit zweiter Niederlage | Freie Presse

Die Serie ist kaputt. Deutschlands Basketballer gingen nach acht Ausscheidungssiegen in Folge erneut als Verlierer vom Platz. Im Februar geht es um den Gruppensieg.

Köper

Deutsche Basketballer wurden am Ende eines erfolgreichen Jahres geschlagen. Die durch den Terminkonflikt stark geschwächte Mannschaft von Bundestrainer Gordon Herbert unterlag in Koper den Slowenen mit 75:81 (34:41) und musste damit ihre zweite Niederlage in der WM-Qualifikation einstecken.

Deutschland hat sich am vergangenen Freitag für das Turnier in Asien 2023 qualifiziert.

„Wir haben nie aufgegeben, wir haben weiter gekämpft“, sagte Herbert am Abend bei Magentasport. Auch für Hauptdarsteller Christian Sengfelder lag es nicht an dieser Einstellung. Der Bamberger Profi sagte: „Ich würde nicht sagen, dass es an Motivation mangelte. Aber in der Offensive haben sie gemacht, was sie wollten. Wir waren körperlich nicht stark genug.“

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Bester Schütze der Deutschen war David Krämer mit 21 Punkten. Jordan Morgan (22 Punkte, 13 Rebounds) und Ziga Samar (14 Punkte, 12 Assists) spielten hervorragende Angriffe für Slowenien. Deutschland hat noch zwei Qualifikationsspiele gegen Schweden und Finnland im Februar und kämpft noch um den ersten Platz in seiner Gruppe. Mit dem Heimsieg ist nun auch das WM-Ticket für die Slowenen beglichen.

Die Führung wechselt hin und her

Auch ohne die fehlenden NBA-Stars rund um den aktuell umworbenen Dallas-Mavericks-Leader Luka Doncic, Dennis Schroeder und Franz Wagner wurde im ersten Viertel attraktiver Basketball geboten. Deutschland ging schnell mit 6:2 in Führung, als der Dunk von Christian Sengfelder für Begeisterung im DBB-Team sorgte. Danach wechselte die Führung hin und her: Zunächst schafften die ebenfalls aus der Reserve stark geschwächten Slowenen einen 12:2-Lauf, dann zogen die Deutschen erneut vorbei und lagen zur Viertelpause mit 24:16 in Führung.

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Cheftrainer Herbert kündigte zwar an, das Spiel trotz gemeisterter Qualifikation ernst zu nehmen, verteilte die Spielminuten diesmal aber auf mehr Spieler. Alle zwölf Kandidaten kamen in der ersten Halbzeit zum Einsatz. Am Freitag, beim 94:80 gegen Finnland in Bamberg, lag das Hauptaugenmerk auf Krämer mit den Bronzemedaillengewinnern Justus Hollatz und Sengfelder, die diesmal früh gehen mussten. Als Ersatzspieler waren diesmal auch Lukas Wank und Gavin Schilling von Beginn an dabei.

Der letzte Angriff kam zu spät

Zur Halbzeit lagen die Slowenen mit wenig Unterstützung aus den halbleeren Rängen nach einem starken Schlussspurt mit sieben Punkten vorne. Nach dem Wechsel gaben Herberts Lehrlinge nicht auf, aber diesmal war Slowenien auch ohne Doncic und die anderen Stars sehr stark. Besonders schwach war Deutschland ab der Drei-Punkte-Linie. Der letzte Angriff kam zu spät, die Gäste lagen wieder bei vier Punkten.

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Abgesehen von der deutschen Mannschaft, die vom 25. August bis 10. September 2023 um die WM-Medaille kämpfen will, wird das Feld noch konkreter. Europameister Spanien hat das Ticket ebenso bekommen wie die Italiener, und die Letten werden in Asien sein. Neben den Europäern haben sich bereits Neuseeland, Australien und Kanada qualifiziert. Welches Land in welchem ​​Land spielt, wird erst mit der Auslosung im Frühjahr 2023 klar. Vier Qualifikationsgruppen werden auf den Philippinen und je zwei in Japan und Indonesien weiterkommen. Die Endrunde wird im Großraum Manila ausgetragen. (dpa)

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