FIFA mit Skandal-Brief vor WM 2022: Infantino sorgt für Entsetzen

Gianni Infantino schüttelt Scheich Tamim bin Hamad Al Thani während der WM-Auslosung die Hand.  In einem Schreiben trat der Fifa-Boss erneut für Katar in Verzug.

Gianni Infantino hat bei der Weltmeisterschaft am 1. April 2022 gegen Scheich Tamim bin Hamad Al Thani unentschieden gespielt. In einem Schreiben trat der Fifa-Boss erneut für Katar in Verzug.

Dieser Brief kann Fifa-Präsident Gianni Infantino für viel Streit sorgen: Zwei Wochen vor Beginn der WM 2022 schickte er ein brisantes Dokument an alle 32 Teilnehmer.

Der Start der WM 2022 rückt näher und damit auch die fast erwarteten Worte von Fifa-Präsident Gianni Infantino (52), der das höchst umstrittene Turnier in der Wüste am 18. Dezember als möglicherweise „die beste WM aller Zeiten“ bezeichnete. alle Zeit“.

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Um auf dem Weg zum euphorischen Abschluss nicht zu weit daneben zu gehen, hat die FIFA nun einen Brief an alle 32 teilnehmenden Länder geschickt. Der Brief bekräftigt, dass die Proteste gegen das schwelende Emirat in vielen Teilen der Welt für die Dauer des Turniers nach Möglichkeit reduziert werden sollten.

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Fifa-Präsident Gianni Infantino will keine „ideologischen Kriege“

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) und der Weltfußballverband bestätigten Infantinos Schreiben am Freitag, 4. November 2022, ursprünglich berichtet vom britischen Sender „Sky News“. Die Vereinbarung wurde auch von FIFA-Generalsekretärin Fatma Samoura (60) unterzeichnet, die zuvor fast einen Monat lang „voller Jubel und Feierlichkeiten“ gewesen war.

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Unter Berufung auf Infantinos Brief sagte der Sender: „Wir wissen, dass der Fußball nicht in einem Vakuum lebt, und wir sind uns auch bewusst, dass es weltweit viele Herausforderungen und Herausforderungen politischer Art gibt. Aber lassen Sie bitte nicht zu, dass der Fußball hineingezogen wird.“ jeder ideologische oder politische Kampf, der existiert.”

Besonders scharf: Trotz der prekären Lebensbedingungen für viele Minderheiten im Land lobte Infantino, dass jeder „unabhängig von Herkunft, Hintergrund, Religion, Geschlecht, sexueller Orientierung oder Nationalität“ in Katar willkommen sei. Wie dies mit der aktuellen Rechtslage auf dem Platz zu vereinbaren sei, ließ der Schweizer Fussballfunktionär allerdings offen.

WM 2022: FIFA-Brief an teilnehmende Länder sorgt für Bestürzung

Katar, der Gastgeber der Weltmeisterschaft, wurde vor allem wegen seiner Behandlung von Stadionbauarbeitern und der Kriminalisierung der LGTBQ+-Community, in der sexuelle Minderheiten zusammenkommen, kritisiert.

„Bei der FIFA versuchen wir, alle Meinungen und Überzeugungen zu respektieren, ohne dem Rest der Welt moralische Lektionen zu erteilen“, sagte Infantino laut Sky News in seinem Brief.

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Der Deutsche Lesben- und Schwulenverband (LSVD) forderte später die Fußballverbände auf, die Unterstützung der FIFA einzustellen.

„Hören Sie auf, dem Märchen zu glauben, FIFA-Turniere würden die Menschenrechte fördern oder ein Gewinn für die Gastgeberländer sein“, sagte er am Freitag in einer Pressemitteilung des LSVD: „Bei der Weltmeisterschaft in Katar sowie bei der bevorstehenden U20-Weltmeisterschaft in Indonesien. Es kann keine Gewinner geben, weil die Menschenrechte bereits verloren haben.“ (dpa/bc)

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