Raus aus der Kohle • DIE WIRTSCHAFT KÖLN

Trotz Krieg will NRW die Kohleförderung 2030 einstellen

Seit Russlands aggressivem Krieg gegen die Ukraine sind die Energiepreise stark gestiegen. Während es hitzige Debatten darüber gibt, wie viel mehr Preis steigt Und Blackout Im Stromnetz lässt sich vermeiden, dass NRW bis 2030 aus dem Kohlebergbau aussteigen will. Das NRW-Ministerium für Wirtschaft und Klimaschutz hat jetzt ein Eckpunktepapier für den Ausstieg vorgelegt.

Bild von S. Hermann / F. Richter auf Pixabay

Deutschland will bis 2038 aus der Kohle aussteigen. NRW will diesen Schritt acht Jahre früher gehen. Durch den Kohleausstieg sollen jährlich 280 Millionen Tonnen CO2 eingespart werden, ein Meilenstein für den Klimaschutz in Deutschland und NRW. Mit dem vorzeitigen Kohleausstieg will die schwarz-grüne Regierungskoalition in Düsseldorf ein zentrales Wahlversprechen des Koalitionsvertrags umsetzen. Mit dem Kohleausstieg will die Landesregierung in Nordrhein-Westfalen ihre Klima-, Energie- und Wirtschaftspolitik am 1,5-Grad-Ziel des Pariser Klimaabkommens ausrichten. was Papier zu den wichtigsten Themen Bezieht sich auch auf den russischen Angriffskrieg in der Ukraine und soll gleichzeitig die Energieversorgung übernehmen, indem zusätzliche Kraftwerkskapazitäten am Markt bleiben und ausreichende Produktionsmengen in den kommenden Monaten und Jahren sichergestellt werden sollen. .

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Die Subventionen steigen derzeit

„Wir konnten die Verhandlungen zu einem erfolgreichen Abschluss bringen. Das Ergebnis ist ein starkes Signal der Entschlossenheit für den Klimaschutz: Land und Bund ergreifen in der Energiekrise pragmatisch alle notwendigen Maßnahmen zur Stärkung der Versorgungssicherheit, wir aber tun dies mit einem klaren Kompass für unsere Klimaschutzziele: Wir ziehen den Kohleausstieg um acht Jahre auf 2030 vor und können das zumindest Einsparung von 280.000.000 Tonnen Braunkohle und etwa ebenso vielen Tonnen CO2. Mit den Investitionszusagen in Erneuerbare Energien und wasserstofffähige Kraftwerke sendet die Vereinbarung auch ein Signal an die RWE-Belegschaft: Der ambitionierte Kohleausstieg 2030 wird anstrengend, aber für viele im Unternehmen eine Zukunftsperspektive. “, sagt NRW-Wirtschafts- und Klimaschutzministerin Mona Neubauer. Um die Versorgungssicherheit zu stärken und Erdgas einzusparen, sollen zwei 600-Megawatt-Blöcke, die Ende des Jahres abgeschaltet werden sollten, bis zum Frühjahr 2024 weiterlaufen. Obwohl die Produktionsmengen steigen, sollen weitere Umsiedlungen vermieden werden, das ist trotz der herausfordernden Rahmenbedingungen möglich.“ Mit der heutigen Einigung schaffen wir nicht nur Klarheit für die Menschen in den Dörfern Kienberg, Kukum, Oberwestrich, Untrwestrich und Berwerat, sondern auch den Eggeratorhof, den Ruiterhof und den Weierhof für die dort lebenden Familien zu sichern, die zuvor zur Umsiedlung bestimmt waren 2030. Dort wird es keine Umsiedlungen mehr gegen den Willen der Bewohner geben“, sagt Mona Neubauer.

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Situation “extrem herausfordernd”

Aus verschiedenen Gründen ist es nicht möglich, die inzwischen völlig aufgegebene Siedlung Lützerath zu erhalten, wie die unabhängigen Berichte der königlichen Regierung gezeigt haben. Ein Erhalt von Lützerath würde die Versorgungssicherheit für die nächsten acht Jahre gefährden, da sonst die erforderlichen Fördermengen nicht erreicht, die Standsicherheit des Tagebaus nicht gewährleistet und die notwendige Rekultivierung nicht durchgeführt werden könnten. Mona Neubaur stellt klar: „Die Rechtslage ist eindeutig: RWE verfügt jederzeit über alle erforderlichen Genehmigungen zur Nutzung der Flächen Unabhängige Überprüfung Das nordrhein-westfälische Wirtschaftsministerium ließ die Möglichkeit der Erhaltung der Siedlung Lützerath prüfen. Die Ergebnisse sind eindeutig: Eine Konservierung ist weder aus energetischer oder wasserwirtschaftlicher Sicht noch aus Gründen der Langzeitstabilität zu verantworten. Auch wenn ich es anders wollte: Wir müssen anerkennen, dass die Realität eine andere ist und die Einigung argumentiert werden muss.“ Wie das Wirtschaftsministerium NRW mitteilt, ist die aktuelle Situation „durch den Russlandkrieg äußerst herausfordernd. der Aggression in der Ukraine” – in energie-, wirtschafts- und sozialpolitischer Hinsicht. Das bedeutet auch das Temporäre Energieträger wie Braunkohle werden verstärkt genutzt müsste sein. Zudem wird der Ausbau erneuerbarer Energien massiv beschleunigt.

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(Christian Esser)

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