Ruhiger Handel : Dow Jones auf Sieben-Monats-Hoch


Marktbericht

Stand: 25.11.2022 19:42 Uhr

Am Ende der Woche traten die Enten auf der Stelle und der Dow Jones stieg leicht an. Die Anleger richten ihr Augenmerk bereits nächste Woche auf neue Inflationsdaten.

In den USA fand heute nur noch ein verkürzter Aktienhandel statt, den viele Anleger nach dem gestrigen Feiertag für ein langes Wochenende nutzten. Entsprechend mangelhaft war der Handelstag an der Wall Street.

Der Dow Jones gewann knapp 0,5 Prozent auf 34.347,03 Punkte, ein Siebenmonatshoch. Er verzeichnete einen Wochengewinn von 1,8 Prozent. Dank einer fast 20-prozentigen Erholungsrallye hielt der „Weltleitindex“ seinen Jahresverlust seit Mitte Oktober auf fünfeinhalb Prozent.

Der marktbreite S&P 500 gab am Freitag um 0,03 Prozent auf 4026,12 Punkte nach. Der Nasdaq 100 fiel hingegen um 0,7 Prozent auf 11.756,03 Punkte.

DAX tritt auf der Stelle

Der DAX hatte zuvor unverändert bei 14.541,38 Punkten geschlossen. Das Börsenbarometer erreichte mit 14.571,66 Punkten den höchsten Stand seit Anfang Juni. Der Index schließt die Handelswoche mit einem Plus von 0,8 Prozent. Das Minus seit Jahresbeginn hat sich mittlerweile auf 8,5 Prozent aufgelöst.

„Der Aufwärtstrend des DAX bleibt auch nach acht Wochen mit Kursgewinnen intakt“, kommentierte Konstantin Oldenburger, Marktanalyst bei CMC Markets. Anleger wurden diese Woche von der Hoffnung auf sinkende Inflation und weniger strenge Zinsbeschränkungen der Zentralbank an die Börse gelockt.

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Corona bleibt ein Risikofaktor

Es ist nicht auszuschließen, dass diese in der kommenden Woche weiter steigen werden: Damit die Aktienmärkte steigen, müsste sich vor allem der Anstieg der Verbraucherpreise weiter verlangsamen, erklären die Experten der Helaba. Die Daten dazu stehen für Deutschland am Dienstag an, die Inflationsdaten aus den USA werden am Donnerstag erwartet.

Die Corona-Situation in China bleibt jedoch ein Risikofaktor. Es besteht das Risiko neuer Lockdowns, die die Weltwirtschaft belasten könnten. Insofern werden Investoren die Neuinfektionen und die Reaktion der chinesischen Regierung darauf genau im Auge behalten.

Update Wirtschaft vom 25.11.2022

Anne-Catherine Beck, HR, 25.11.2022 09:47

Der Ölpreis bewegte sich kaum

Die Ölpreise stagnieren heute. Sie dürften die laufende Woche insgesamt mit Rabatten beenden. Als ein Hauptgrund für die Schwäche der letzten Handelstage gilt die angespannte Corona-Lage in China. Das harte Vorgehen der Führung in Peking belastet die Wirtschaft erheblich, was sich auch in einem geringen Energiebedarf widerspiegelt.

Rohstoffexperte Karsten Fritsch von der Commerzbank verwies hingegen auf die angekündigte EU Ölembargo gegen Russland. Dies solle die russische Ölförderung künftig deutlich reduzieren und „den Preis für Brent-Öl in den kommenden Wochen steigen lassen“.

BMW stockt Milliardeninvestition in ungarisches Elektroautowerk auf

Der Autobauer BMW investiert deutlich mehr in seine geplante neue Elektroauto-Fabrik im ungarischen Debrecen. 2025 will der DAX-Konzern insgesamt mehr als zwei Milliarden Euro in das neue Werk investieren. Bisher wurde von einer Summe von mehr als einer Milliarde Euro gesprochen. Neben dem bereits geplanten Werk für die von BMW für Mitte des Jahrzehnts angekündigte neue Elektroauto-Baureihe soll nun auch eine Montage von Hochvolt-Batterien für die Autos entstehen.

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Coca-Cola und Edeca legen Streit bei

Deutschlands größter Lebensmittelhändler Edeka und Coca-Cola haben ihren Streit beigelegt. „Wir haben mit der Edeca-Zentralhandelsgesellschaft eine Einigung erzielt, die die Interessen beider Seiten angemessen berücksichtigt“, sagte eine Coca-Cola-Sprecherin. Bestellungen von Edeca würden ab sofort wieder angenommen, die ersten Lieferungen würden Anfang der kommenden Woche erfolgen. Auch der Einzelhandelsriese bestätigte die Vereinbarung. Es wurden keine Details genannt.

Auslöser des Streits zwischen Edeca und Coca-Cola war eine vorzeitige Preiserhöhung der USA. es. Gruppe am 1.9. Edeca wollte die Preiserhöhung nicht hinnehmen, deshalb stellte Coca-Cola die Belieferung des Handelsriesen ein.

Adidas: Interne Untersuchung im Fall Kanye West

Adidas hat eine interne Untersuchung zu Vorwürfen des Fehlverhaltens gegen Kanye West eingeleitet. Hintergrund sind Vorwürfe, das Unternehmen habe sein unangemessenes Verhalten gegenüber Adidas-Mitarbeitern bei der Zusammenarbeit mit dem Rapper ignoriert. West soll Mitarbeitern pornografisches Material gezeigt haben.

1&1 schließt Roaming-Abkommen mit Orange ab

Der zu United Internet gehörende Mobilfunkanbieter 1&1 bietet künftig internationales Roaming in Kooperation mit dem französischen Telekom-Konzern Orange an. Dazu gehören auch Verbindungen über den schnellen Mobilfunkstandard 5G, wie das Unternehmen heute mitteilte.

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Das Twitter-Abo-Modell startet nächste Woche probeweise

Elon Musk startet auf Twitter einen neuen Versuch eines Abo-Modells. Die überarbeitete Version startet in der kommenden Woche probeweise. Der Premium-Account enthält verschiedenfarbige Häkchen, die Nutzer als verifiziert kennzeichnen. Gold steht für Unternehmen, Grau für Regierungen und Blau für Einzelpersonen. Bevor ein Account das Siegel erhält, werden die Nutzer einzeln geprüft.

Die Unruhen bei Foxconn treiben die iPhone-Produktion weiter voran

Die jüngsten Unruhen in der weltgrößten iPhone-Fabrik des Apple-Zulieferers Foxconn beeinträchtigen einem Medienbericht zufolge mehr Produktion für das wichtige Weihnachtsgeschäft als bisher angenommen. Die Nachrichtenagentur berichtete, dass die Produktion von Apple-Smartphones um mindestens 30 Prozent zurückgehen wird statt wie bisher angenommen um bis zu 30 Prozent. Reuters.

Tesla ruft mehr als 80.000 Autos zurück

Der amerikanische Elektroautohersteller Tesla hat mehr als 80.000 in China hergestellte und importierte Autos wegen Software- und Sicherheitsgurtproblemen zurückgerufen. Bei den Autos handelt es sich nach Angaben des Unternehmens um das Model S und das Model 3, die zwischen 2013 und 2022 nach China importiert und dort ab 2019 hergestellt wurden.

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