Sekt wird teurer – Geschäft 2022 stabil

Freiburg / Unstrut Sektkellerei Rotkäppchen-Mumm rechnet in diesem Jahr mit einem stabilen Geschäft. Angesichts der gestiegenen Kosten beispielsweise für Glasflaschen ist davon auszugehen, dass die Sektpreise steigen werden. „Für eine Flasche zwischen 50 Cent und einem Euro“, sagte Firmenchef Christof Queisser am Donnerstag.

Der Sommer war für das Unternehmen sehr gut. „Viele Verbraucher haben Feste gefeiert, ob Geburtstage oder Hochzeiten“, sagte Queisser mit Blick auf die Einschränkungen in der Pandemie. Auch in der Gastronomie gab es einen Nachholeffekt.

Die letzten Monate waren etwas verhaltener. Die Flaschen selbst, die in der Glasindustrie mit hohem Energiebedarf hergestellt werden, sind mittlerweile doppelt so teuer. Außerdem hätten sich die Kosten für Transport und Verpackung erhöht. “Bisher haben wir insgesamt ein stabiles Geschäft. Und jetzt entscheidet sich, wie die letzten Wochen vor Weihnachten und Rosch Haschana verlaufen”, sagte Quaiser.Traditionell macht der Dezember 20 Prozent des Unternehmensumsatzes aus.

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Großes Wachstum ist nicht zu erwarten. „Und ob es am Ende ein kleines Plus oder ein kleines Minus oder plus minus Null ist, das wird sich in den letzten Saisontagen zeigen“, sagte Kweisser. “Wir werden im Januar sehen, wenn die Zahlen da sind”, sagte er. Das Unternehmen ist finanziell stark.

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Die Sektkellerei Rotkummel-Mum mit Sitz in Freiburg in Sachsen-Anhalt beschäftigt an mehreren Standorten rund 1.000 Mitarbeiter. Der Umsatz lag 2021 und 2020 bei rund 1,2 Milliarden Euro. Im Vor-Corona-Jahr 2019 waren es 1,1 Milliarden Euro.

Das Unternehmen macht grundsätzlich keine Angaben zu Gewinnen. In allen Geschäftsbereichen inklusive Wein, Prosecco und Spirituosen lag der Gesamtabsatz der Sektkellerei Rutkäppchen-Mum im Kalenderjahr 2021 nach bisherigen Angaben bei 320 Millionen Flaschen.

Laut einer vom Unternehmen in Auftrag gegebenen Trendstudie legen die Deutschen trotz Inflation derzeit großen Wert auf Gemeinschaft und Genuss. 60 Prozent der Befragten gaben an, dass ihnen Genussmomente in Krisenzeiten besonders wichtig sind.

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Infolge dieser Nostalgie gewannen traditionelle Feste wie Weihnachten, Silvester und Geburtstage an Bedeutung. „Aber Verbraucher nutzen auch kleine Momente zum Innehalten, die sie bewusst genießen. Es muss nicht immer das große Fest sein“, so Kweisser. Für die repräsentative Studie wurden den Angaben zufolge zwischen dem 27. Oktober und dem 7. November 2022 1.500 Personen in Deutschland befragt.

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