SG Flensburg-Handewitt mit Remis bei der MT Melsungen | NDR.de – Sport

Stand: 20.11.2022 15:39

Die SG Flensburg-Handewitt hat in der Handball-Bundesliga einen weiteren Punkt verloren. Am Sonntag holten sich die Schleswig-Holsteiner bei der zuletzt starken MT Melsungen nicht mehr als 25:25 (12:12).

Von Johannes Freytag

Durch das Unentschieden in Hessen, das zuvor fünf Mal in Folge in der Liga gewonnen hatte, schlug Flensburg zunächst den Tabellenvierten Meister Magdeburg (zwei Spiele fehlt), hat aber bereits acht Minuspunkte auf dem Konto. Bester Schütze der Norddeutschen war Aaron Mensing mit fünf Treffern.

Das SG-Team blieb am Sonntag in Hessen und fliegt am Montagnachmittag von Frankfurt nach Island, wo am Dienstag (20.45 Uhr) das Europa-League-Spiel in Valur Reykjavik ausgetragen wird. Die Bundesliga geht für Flensburg am Sonntag (16.05 Uhr) mit einem Heimspiel gegen den TVB Stuttgart weiter.

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SG-Torhüter Buric punktet an seinem Geburtstag

Beide Mannschaften hatten vor dem Spiel Personalprobleme zu beklagen: MT fehlten sechs Profis, SG musste ohne die Leistungsträger Jim Gottfridsson und Magnus Röd auskommen. Die Auswärtsmannschaft erwischte den besseren Start (5./3:1), holte sich dann aber aufgrund der plötzlichen Platzierungen einen höheren Vorteil. Teitur Einarsson traf ebenfalls sieben Meter über das Tor, sodass es ein ausgeglichenes Spiel war (20./8:8).

SG-Trainer Maik Machulla forderte in der Pause “mehr Struktur” im Angriff. Vergeblich, denn die Flensburger Offensive fand nicht so gut zusammen, sodass die Gastgeber plötzlich erstmals mit zwei Toren Vorsprung lagen (25./11:9).

Doch Schleswig-Holstein nutzte die Zeitstrafe für Melsungens Elvar Jonsson effektiv: Nach einer Parade schoss Geburtstagskind Benjamin Buric – 32 Jahre alt – sein erstes Saisontor ins leere MT-Tor zum 12:12. Kurz darauf gelang Emil Jakobsen das gleiche Kunststück – allerdings hatte die Halbzeitsirene ertönt, bevor der Ball hinter der Linie war.

Drama in der Schlussphase – MT gleicht mit einem Sieben-Meter-Wurf aus

In der Anfangsphase der zweiten Halbzeit gab es viele vergebene Chancen für die SG: Die Gäste scheiterten weiter an Melsungens Torhüter Nebojsa Simic, der beinahe ins Tor schoss und den Siebenmeter von Emil Jakobsen parierte (42./16:17). ). Wieder hatte Machulla viel zu erzählen, lobte die Defensivarbeit seines Teams während der Auszeit und meinte dann unhöflich: „Es wird Zeit, dass wir uns endlich für das Scheißglück belohnen!“

Offenbar brauchte sein Team diese Ansage, denn es kam tatsächlich besser: Mit einem 3:0-Lauf lag Flensburg zwei Tore zurück (47./19:17). Es blieb jedoch ein fehlerbehaftetes Spiel, geprägt von starken Torhütern auf beiden Seiten. Die Schlussphase ging hin und her und geriet in Spannung: Die Führung wechselte ständig, 37 Sekunden vor Schluss traf Göran Sögard zum 25:24 für den Gast – Sieg? Nein, Aidenas Malasinskas glich per Elfmeter aus.

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Es liegt ein Handball im Tornetz.  © picture-alliance Foto: Frank Hörmann / Sven Simon

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Dieses Thema im Programm:

NDR 2 Sport | 20.11.2022 | 23:03

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