Teamchef will Schumacher verpflichten – Haas trifft Entscheidung

KEIN REKORDDATUM FESTGELEGT Formel 1 2022: Sao Paulo GP AUTODROMO JOS CARLOS PACE, BRASILIEN – 13. NOVEMBER: Mick Schumacher, Haas F1 Team während des Sao Paulo GP auf dem Autodromo Jos Carlos Pace am Sonntag, November ...

Nach 42 Rennen für Haas hat Mick Schumacher wohl sein Stammcockpit in der Formel 1 verloren.Bild: www.imago-images.de / Motorsports Pictures

Philipp Kay Köppen

Nach Mick Schumachers ersten Punkterfolgen in Silverstone und Spielberg sah der 23-Jährige nach einer Zukunft in der Formel 1 aus. In den nächsten zehn Rennen konnte er jedoch nicht mehr im einstelligen Bereich fahren.

Beim Großen Preis von Brasilien am Sonntag reichte es gerade noch für Platz 13. Teamkollege Kevin Magnussen holte sich im selben Auto die Pole-Position und wurde Letzter im Qualifying.

Schumachers Startelfzeit beim Team Haas ist vorbei, berichtet “Bild”.. Dementsprechend hat sich Haas-Chef Günther Steiner endgültig für Nico Hülkenberg als zweiten Fahrer neben Kevin Magnussen für die neue Saison entschieden. „Wir müssen die Details klären“, sagte der 57-Jährige am Wochenende, ohne seinen Namen zu nennen.

Schumacher hat 2023 eine sehr geringe Chance auf ein normales Cockpit

Da alle anderen Cockpits für 2023 bereits vollgepackt sind, hat Mick Schumacher nur wenig Hoffnung auf ein reguläres Cockpit: Logan Sargeant, 21, mit dem der britische Rennstall Williams ins nächste Rennjahr starten will, hat noch keinen Super-Führerschein.

Dafür muss der US-Amerikaner im letzten Rennen der FIA-Formel-2-Saison den dritten Platz belegen. Scheitert es, muss Williams das zweite Cockpit neu besetzen. Auch Mick Schumacher könnte eine Option sein.

Sonst startet der Deutsche im nächsten Jahr nicht in der Formel 1. Wie der langjährige F1-Boss Bernie Ecclestone angedeutet hat, kann sich Schumacher nicht vorstellen, in eine andere Rennserie zu wechseln. “Ich werde die Formel 1 nicht vergessen. Dafür liebe ich sie so sehr”, sagte er kürzlich.

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Angeblicher „Plan B“: Ersatzfahrer bei Mercedes, dann „Audi“ 2024

Seine letzte Option wäre, sich für seine nächste Chance in der Formel 1 als Ersatzfahrer zu tarnen. RTL-Experte Felix Görner ist zuversichtlich:Er wird wahrscheinlich Testfahrer für Mercedes-Teams sein.“, schreibt Görner in seiner Kolumne bei „sport.de“.

Mercedes-Chef Toto Wolff sieht sich als Begleiter der Schumachers und möchte Mick künftig in der Formel 1 sehen. „Wenn sich die Gelegenheit ergibt [Schumacher als Ersatzpilot zu verpflichten]Mercedes wäre naheliegend gewesen“, hat Wolff bereits erklärt.

Allerdings hat Mercedes zwei Top-Fahrer am Ruder: den ehemaligen Weltmeister Lewis Hamilton und den jungen Hoffnungsträger George Russell, der gerade seinen ersten F1-Sieg in Brasilien gefeiert hat. Diese beiden Schwergewichte zu schlagen, wird für Schumacher eine Herkulesaufgabe.

Gleichzeitig wird Schumacher “warm bleiben”, indem er sich als Ersatzfahrer für die nächste Verhandlungsrunde einfügt, sobald die Cockpits für 2024 vergeben sind. “Felix Görner glaubt, wenn Audi 2024 zu Sauber (Alfa Romeo) wechselt, hat Schumacher dort die Chance auf ein Comeback. Das sollte Plan B sein.

Nach Mick Schumachers ersten Punkterfolgen in Silverstone und Spielberg sah der 23-Jährige nach einer Zukunft in der Formel 1 aus. In den nächsten zehn Rennen konnte er jedoch nicht mehr im einstelligen Bereich fahren.

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