Ukraine: BundesWIRR-General: Merkels Ex-Berater lag schon wieder VOLL daneben! | Politik

Am Mittwoch verkündete Russlands oberster ukrainischer General Sergej Surowykin (56): Russische Truppen ziehen aus Cherson ab!

Für einen selbsternannten Deutschland-Experten war seine Prognose erneut falsch: Brigadegeneral aD Eric Wade (65), ehemaliger Militärberater von Altkanzlerin Angela Merkel (68, CDU).

Zwei Tage bevor der Kreml seinen Abzug aus Cherson ankündigte, erklärte Wade in einem “NTV”-Interview selbstbewusst, ein russischer Abzug sei “nicht zu erwarten”. Man müsse davon ausgehen, “dass hier wochenlang Krieg herrscht”, sagt Wade.

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Was für eine Fehlprognose des Bundes WIRR General!

▶︎ Begründung des Arguments: Die Russen „sind bereit, sich im Cherson zu verteidigen, 25.000 bis 30.000 Mann, was keine geringe Zahl ist, und wenn die Ukrainer angreifen und in Richtung Cherson, wird es einen harten Kampf geben“, sagte Wade klar.

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Die Schwarzmeerregion sei “strategisch so wichtig, dass sie (die Russen, Anm. d. Red.) da nicht rauskommen”.

Wade nutzte seine falsche Annahme, um mit der Kremlverwaltung neu zu verhandeln. Die Russen könnten “Aus strategischen Gründen, jetzt aus politischen Gründen, weil dieses Gebiet jetzt russisches Staatsgebiet ist, (…) dort nicht weggehen, er (Wladimir Putin, Anmerkung des Herausgebers.) werde auch nicht dorthin gehen.”

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Über den russischen Rückzug erklärte Wade: „Das ist nicht zu erwarten. Deshalb sind Verhandlungen eigentlich der richtige Weg.

Zwei Tage später verkündete der Kreml: Abzug aus Cherson!

Von 2006 bis 2013 von Eric Wade beraten: Altkanzlerin Angela Merkel

Von 2006 bis 2013 von Eric Wade beraten: Altkanzlerin Angela Merkel

Foto: Chitra Shyasam / dpa

Nicht die erste Fehleinschätzung des Falls

Für Wade war das russische Comeback eine Überraschung. Nicht, dass der ehemalige General mit seiner Vorhersage falsch gelegen hätte. Seit der russischen Invasion hat sich Wade in fast allen wichtigen Fragen des Krieges geirrt.

► Am Tag des russischen Angriffs erklärte Wad: „Aus militärischer Sicht ist die Sache erledigt. Meine Einschätzung ist, dass es nur noch wenige Tage sein werden, nicht mehr.

▶︎ In der ZDF-Talkshow „Maybritt Illner“ erklärte er einen Monat später: Die Lieferung von Kampfpanzern und Schützenpanzern in die Ukraine sei „militärisch absurd“. Angeblicher Grund: Technik kommt zu spät.

▶︎ Für Wade war schnell klar: „Ich glaube, Putin wird diesen Krieg gewinnen, weil die russischen Streitkräfte modern, gut ausgerüstet sind und viele Vorteile haben …“

Karte: Krieg in der Ukraine (bis 8. November 2022) - Infografik

Wade erzählt Geschichten über „Stellvertreterkriege“.

Zudem sprach der ehemalige Bundeswehrgeneral der Ukraine jede Verhandlungsposition ab und sah stattdessen nur die USA und Russland am Verhandlungstisch, da der Krieg in der Ukraine ein „Stellvertreterkrieg der USA“ sei.

▶︎ „Der Schlüssel zu Friedensgesprächen liegt nicht in Brüssel, Berlin oder Paris, sondern in Washington und Moskau, nicht in Kiew, wie oft behauptet wird“, so Wade weiter.

Der von der Ukraine gewählte militärische Weg zeigt jedoch, dass die russischen Truppen in der Nacht zum Donnerstag mit dem Abzug aus Cherson begonnen haben.

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