Wer baut das beste Auto der Welt?: S-Klasse und EQS fest im Visier: So fährt der BMW i7 xDrive 60 – News – Mercedes-Fans

Wer baut das beste Auto der Welt? Mercedes-Benz natürlich! Was ist das beste Auto der Welt? Es ist eindeutig die S-Klasse! Aber man könnte diese Fragen in München anders beantworten. Obendrein hat BMW mehr Selbstvertrauen gewonnen. Viele Jahre lang hatten die Bayern genug Konkurrenten für die Mercedes S-Klasse der Siebener. Mit dem neuen Sev setzen die Münchner auf einen Doppelschlag, denn neben dem Verbrenner steht auch der elektrische i7 zur Verfügung. Also ein direkter Konkurrent zum Mercedes EQS.

Jahrzehntelang fiel es den Menschen am Münchner Petuelring schwer, das Wort Luxus in den Mund zu nehmen. Sie wollten dynamisch, sportlich und vielleicht elegant sein, aber viele waren beim Thema Luxus so trocken, dass sie sich in leere Worte oder Beschimpfungen flüchteten. Damit ist seit einigen Jahren Schluss, denn die Vorgängerversion des siebensitzigen BMW steht seinem größeren Konkurrenten, der Mercedes S-Klasse, in nichts nach. Das leichte Manko im Fond versuchten die Bayern mit mehr Fahrspaß und ihren tollen Motoren auszugleichen.

Wir müssen zugeben: Der i7-Antrieb ist großartig




Mit der neuen Generation ist das neue Flaggschiff aus München stolzer denn je, nicht weniger als das beste Auto der Welt zu sein. Das gilt gleichermaßen für die verschiedenen Versionen mit Verbrennungsmotoren, insbesondere aber für den elektrisch angetriebenen BMW i7. Nach den ersten Testfahrten fällt es schwer, dieser Meinung zu widersprechen. Wir müssen zugeben: Ein besseres Elektroauto als den BMW i7 xDrive 60 findet man derzeit kaum. Allerdings hat niemand ein so polarisierendes Design. Den Schönheitspreis wird das neue Flaggschiff schon gar nicht gewinnen, schon gar nicht von vorne.

BMW verzichtet auf die Kurzversion




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Das Antriebsportfolio der Seven Series könnte breiter sein – zum einen haben die Münchner die Karosserievarianten mehr als sinnvoll verschlankt. Die neue Luxuslimousine BMW i7 xDrive 60 ist 5,39 Meter lang und nur als Langversion erhältlich. Die kurze Variante – in Europa ohnehin nur in überschaubaren Stückzahlen gefragt – wurde ebenso gestrichen wie eine Version mit Schiebebach. Das tut schon weh, denn in vielen Märkten war das elektrische Schiebedach Standard und eine willkommene Frischluft-Alternative zur Klimaautomatik. Allerdings gibt es fortan nur noch ein mächtiges Panoramadach, das auf Knopfdruck das gesamte Heck beschatten kann.

S-Klasse Feeling bei BMW




Das bisher hochgelegte Heck, die einzige Schwachstelle der vorangegangenen sieben Generationen, versucht nun, neue Maßstäbe zu setzen. Gemütlich und komfortabel wie in einer Mercedes S-Klasse sinkt der Fondpassagier in die üppigen Sitze und stellt sie nach Belieben ein. Die unzähligen Einstellmöglichkeiten lassen sich etwas umständlich über die Touchscreens an den Türen bedienen. Es ist etwas gewöhnungsbedürftig, aber der Fahrkomfort kennt keine Grenzen. Der BMW i7 schickt seine Insassen in der zweiten Reihe nicht nur per Knopfdruck in eine Liegeposition in der Luft, er massiert sie gekonnt und schaltet auf ein Filmprogramm um. Dann schließen sich alle Jalousien und der 31-Zoll-Flachbildschirm fährt von der Decke herunter, auf dem Sie Filme genießen oder in die Welt des World Wide Web eintauchen können. Etwas überraschend bietet der neue BMW i7 keine optionale Einzelsitzanlage im Fond. Die große Mittelarmlehne lässt sich wegklappen – fertig. Das Ausstattungskontingent war sehr gering, was der Grund für die Knappheit dieser Variante ist. Klasse: Auf Knopfdruck öffnen und schließen die Türen elektrisch, ohne anzustoßen.

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BMW plant ein Topmodell mit 660 PS




Viele Sevens-Kunden auf der ganzen Welt sitzen bequem im Fond und transportieren sich selbst zur Arbeit, zu Terminen und zum Flug. Hier machte das in Dingolfing gefertigte Luxusmodell seinen größten Sprung. Aber was ist mit dem Fahrer? Ist der i7 trotz Elektroantrieb ein echter Seven und vor allem auch die beste Limousine der Welt, wie BMW es angekündigt hat? Die Leistung des obligatorischen Allradfahrzeugs ist mit 400 kW / 544 PS und 745 Nm maximalem Drehmoment üppig, wenn nicht sogar beeindruckend. Das Flaggschiff, der i7 xDrive M70, folgt im nächsten Jahr, liegt aber mit 485 kW / 660 PS deutlich hinter der Konkurrenz aus den USA und China. Aber auch mit 2,7 Tonnen Gewicht hat der BMW i7 xDrive 60 kein spürbares Leistungsdefizit. Auch eine gute Wankstabilisierung und Allradlenkung können es nicht ganz überspielen.

Andere können besser und schneller laden




Aber der Schub des i7 ist aus allen Drehzahlbereichen spürbar, und die Leistungsentfaltung ist genauso beeindruckend wie beim Sovereign. Ein 190 kW / 258 PS starker Elektromotor an der Vorderachse sowie ein 230 kW / 313 PS starker Elektromotor an der Hinterachse werden von einem 101,7-kWh-Batteriepack im Unterboden gespeist, der mit einer Starrkarosserie und einer Luftfederung kombiniert ist . , wodurch ein ausgewogenes Fahrverhalten gewährleistet wird. Aus dem Stand beschleunigt er in 4,7 Sekunden und erreicht etwas früher 240 km/h. Typischer Verbrauch: 18,4 kWh/100 km, was eine Reichweite von ca. 600 km ermöglichen soll. Eine der wenigen Schwachstellen des i7 ist das bordeigene Ladenetz, denn statt der 800 Volt, die Audi, Porsche oder Hyundai bieten, verbraucht das Flaggschiff weniger als 400 Volt. Die maximale Ladeleistung liegt bei 195 kW, was den Lithium-Ionen-Akku in nur einer halben Stunde von 10 auf 80 Prozent steigert. Das können andere besser und schneller.

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Trotz seiner Schwächen ist der BMW ein gutes Auto




Nicht so gut für andere ist die Vermittlung eines solchen Fahrgefühls. Denn anders als viele Wettbewerber liegt der mindestens 135.900 Euro teure BMW i7 nicht nur ruhig und entspannt auf der Straße, sondern bietet seinem Fahrer auch ein ansprechendes Fahrerlebnis, inklusive Rückmeldung von Lenkung, Bremse oder Federung. Achsen. Wir sind uns einig: Der BMW fährt gut. Kleinere Mängel wie das fehlende Beifahrerdisplay, die bunt beleuchtete Zierleiste und die beiden 12,3- und 14,9-Zoll-Displays, die aus Sicht der Konkurrenz etwas groß geraten könnten, verzeiht man. Bei der Fahrerassistenz hinterlässt der BMW i7 eine schmerzhafte Lücke, da Stufe drei für hochautomatisiertes Fahren voraussichtlich erst Ende nächsten Jahres folgt, und dann nur bis 60 km/h. Einige haben mehr erwartet.

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